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Archiv für Januar, 2011

Die erste Guilietta von Alfa Romeo

30. Januar 2011 Keine Kommentare

Mit der Guilietta  präsentiert Alfa Romeo derzeit ein Modell, das anders ist als die bekannten Größen des Autobauers. Doch die Guilietta  ist alles andere als eine neue Idee. Auch wenn das aktuelle Modell den Anforderungen dieser Zeit gerecht wird, hat sich Alfa Romeo bei ihr auf alte Stärken besonnen. Die erste Guilietta  brachte der Autobauer bereits in den 1950er Jahren auf den Markt. Damals präsentierte sich das Modell von einer sanftmütigen Seite und hatte zugleich einen treuherzigen Blick. Optisch lassen sich also zwischen dem aktuellen und dem ersten Modell durchaus Gemeinsamkeiten erkennen.

Doch obwohl die Guilietta  aus den 1950er Jahren nicht erfolglos war, nahm ihr Alfa Romeo rasch das in jedem Fall liebenswerte Design. Schnell erhielt das Modell ein eckiges Design, das mit den Ursprüngen kaum mehr etwas gemein hatte. Nachdem sie sich lange Zeit mit Ecken und Kanten präsentierte, verabschiedete sich Alfa Romeo in den 1980er Jahren auch von dem Namen Guilietta. Aus ihr wurde über Jahre hinweg der Romeo 147.

Alfa stellt bei Guilietta Verbrauch und Sicherheit in den Fokus

23. Januar 2011 Keine Kommentare

Seit jeher steht der Autobauer Alfa Romeo für Sportlichkeit und automobile Romantik. Doch was sich über Jahre hinweg bewährt hat, stellt die Guilietta jetzt in Frage. Bei ihr hat Alfa Romeo Aspekte in den Fokus gestellt, die mit Blick auf den italienischen Autobauer lange Zeit nicht mehr waren als unbekannt. So steht die Guilietta zwar optisch für Sportlichkeit und Dynamik, beim Blick auf die Details wird aber schnell klar, dass Verbrauch, Verarbeitungsqualität und Sicherheit die Kernthemen der Ingenieure waren.

Vor allem die technischen Besonderheiten der Guilietta erinnern oft nicht an das Konzept, mit dem sich Alfa Romeo auf dem internationalen Markt etablieren konnte. So hat sich der Autobauer bei dem Dieselmotor, der an und fĂĽr sich schon eine Ăśberraschung ist, fĂĽr ein Aggregat aus dem Hause Fiat entschieden. Mit der Guilietta schickt Alfa Romeo zudem einen neuen Gegner fĂĽr den jahrelang erfolgreichen VW Golf ins Rennen. Doch trotz so manch einer Ă„nderung bleibt die Frage offen, ob das Modell den starken Konkurrenten wirklich in die Schranken weisen kann.

Mito-Topdiesel ab sofort mit Start-Stopp-System

16. Januar 2011 Keine Kommentare

Alfa Romeo hat abermals Hand beim Mito angelegt und die Ausstattung auf Vordermann gebracht. Ab sofort verfügt auch der Mito-Topdiesel über ein Start-Stopp-System. Beim Mito kam die neue Technik bislang nur teilweise zum Einsatz. Ein anderes Bild zeigt sich bei der Guilietta. Alfa Romeo hat alle Varianten dieser Baureihe serienmäßig mit einem Start-Stopp-System ausgestattet. Der Mito-Topdiesel bietet neben dem Start-Stopp-System eine beachtliche Leistung von 120 PS.

Dank des neuen Systems kann Alfa Romeo den Verbrauch des Modells leicht senken. Schluckte der Mito als Topdiesel bislang durchschnittlich 4,6 Liter, liegt der Verbrauch nach Angaben des Herstellers nun bei 4,4 Litern. Durch den 1,6 Liter wird ein maximales Drehmoment von 320 Nm erreicht. Der Kleinwagen beschleunigt in akzeptablen 9,9 Sekunden auf Tempo 100. Die maximale Geschwindigkeit liegt laut Alfa Romeo bei 198 km/h. Zu haben ist der Alfa Romeo Mito 1.6 JTDM ab einem Preis von 18.350 Euro. DafĂĽr erhalten die Fahrer eine recht umfangreiche Ausstattung mit LED-Heckleuchten, CD-Radio und Tagfahrlicht.

Fastback Spider behauptet sich als Spider-Klassiker

9. Januar 2011 Keine Kommentare

Von 1966 bis 1969 wurde der bekannte Alfa Rundheck-Spider gebaut. Nachdem sich der Autobauer zunächst viel von dem Modell erhoffte, wurde er von vielen Fans der Marke als zu soft bezeichnet. Zu dem Spider-Klassiker schlechthin entwickelte sich hingegen der Fastback Spider. Er wurde zwischen 1969 und 1982 gebaut und entwickelte sich schnell zu einem der bekanntesten Modelle der Baureihe. 1983 brachte Alfa Romeo den nächsten Spider auf dem Markt. Dabei wurde der Spoiler-Spider Gummilippe oft als umstritten bezeichnet. Er wurde auf dem Markt als der Nachfolger des einstigen Klassikers präsentiert.

Nachdem Alfa Romeo lange Zeit bei dem Modell experimentierte, fand der Autobauer zwischen 1990 und 1993 seine alte Linie. Von da an verzichtete das Unternehmen auf das oft umstrittene Spoilerwerk. Doch obwohl gerade dieses während der Bauzeit kaum auf lobende Worte stieß, entwickelte sich der oft verpönte Spoiler-Spider zu einem fahraktiven Kultobjekt, dass die breite Masse überzeugen konnte. In nahezu allen Baujahren bediente sich der Hersteller an der gleichen Technik.

Mitarbeiter von Alfa Romeo protestieren in Mailand

2. Januar 2011 Keine Kommentare

Alfa Romeo ist die bekannte Sportwagenmarke des Autokonzerns Fiat. Doch wie lange Alfa Romeo noch zu Fiat gehören wird, ist fraglich – zumindest wenn es nach den Mitarbeitern des Autobauers geht. In Mailand versammelten sich die Mitarbeiter von Alfa Romeo zu einer außergewöhnlichen Kundgebung. Bei der Kundgebung sprachen sich die Mitarbeiter für eine Übernahme durch den deutschen VW-Konzern aus. Die Mitarbeiter von Alfa Romeo fürchten einen Imageschaden, durch die zunehmende Verwendung von Fiat-Bauteilen, die mit der Gleichstellungsstrategie von Sergio Marchionne einhergeht.

Nach Angaben der italienischen Gewerkschafter werden schon jetzt in Alfa Romeo Modellen zahlreiche Bauteile von Fiat verwendet. So ist der Alfa Romeo Mito zum Beispiel zu 60 Prozent baugleich mit dem Fiat Grande Punto. Alfa Romeo konnte die gesetzten Ziele für das Jahr 2010 nicht erreichen. Vor vier Jahren erklärte der Autobauer, dass der Absatz bis 2010 auf 300.000 Einheiten verdoppelt werden sollte. Tatsächlich lag der Absatz jedoch bei gut 100.000 verkauften Einheiten.